...oder auch: Leben wie Mirjam in Frankreich

Samstag, 12. Juli 2008

Encore une fois en Meuse

....in einer Woche ist es soweit, hätte ich mir Anfang September auch nicht träumen lassen, aber: ich fahre für ein paar Tage nach Bar-le-Duc und ich freu mich schon sehr darauf :-)

Mittwoch, 20. Februar 2008

Das Ende rückt immer näher....

...jetzt sind es also wirklich nur noch dreieinhalb Wochen, bis ich wieder längerfristig in Deutschland weilen werde. Das ist mir vorher erst richtig bewusst geworden, als ich meinen Telefonanschluss gekündigt habe.
WICHTIG: Zwischen dem 1.März und dem 14.März bin ich also nicht mehr unter meinem Festnetzanschluss in Ligny zu erreichen (bin das erste Märzwochenende aber in Deutschland) und auch mein Internet funktioniert nicht mehr (wichtige Mails also bitte an meine Geschäftsadresse).
Was gibt es sonst noch neues?
Seit Samstag ist Rahel ja in Spanien (hoff, dir geht's gut) und deshalb gab es ein Abschiedsessen in Stuggi am WE. Also auch im Sommersemester nur virtuelle Kaffeekränzchen :-(
Nächstes WE geht's dann mit Anne-Sophie und Guillaume wahrscheinlich in die Ardennen (man muss ja was von Frankreich sehen).
Ansonsten halt wie immer: Mehrmals die Woche Billard- und Darts-Spielen mit den anderen in Bar le Duc..
Mehr Neuigkeiten und evtl auch wieder mal Fotos dann nächste Woche!

Sonntag, 10. Februar 2008

Kleine Autos...

Wo machen Controller eines Bus-Produzenten einen Workshop? Bei Smart, wo sonst? ;-)
Also sind meine drei Controlling-Kollegen aus Ligny und ich am Donnerstag seeehr früh morgens bei dichtem Nebel in den wohl hässlichsten Mercedes (Vaneo, automatik) gestiegen und in das Smart-Werk in Hambach gefahren. Mit über einer Stunde Verspätung aufgrund von Nebel, einer Frühstückspause und der Meinung, dass man Autobahnschildern nicht immer glauben muss ("hier geht's nicht nach Straßburg, sondern nach Metz") sind wir aber alle heil angekommen.
Die lustigen Controller aus Ligny (4 Männer um die 30), unser Abteilungsleiter, der DAF (Directeur Administratif et Financier, CFO, ein Deutscher) und unserer deutschen Tochtergesellschaftsbetreuerin (die kein französisch kann) waren schon mitten in der Arbeit... Nach einem leckeren Mittagessen mit SPÄTZLE bekamen wir dann eine Führung durch das Smart-Werk: Viele kleine Autos, die teilweise zweistöckig durch riesige Hallen schweben. Fließbandproduktion vom feinsten, selbst für kurze Abwesenheiten muss man zuerst einen Ersatz gefunden haben. Dementsprechend werden dort aber am Tag auch so viele Smarts produziert, wie Busse bei uns in einem ganzen Jahr. War also sehr beeindruckend.
Die Rückfahrt war wieder extrem neblig und die Sarceller (E-Klasse) und unser Chef (B-Klasse)hatten uns sehr schnell abgehängt.
Seit Freitag hat sich der Nebel aber vollständig verzogen, es ist strahlender Sonnenschein bei blauem Himmel und eiskalten Temperaturen, also genau richtig, um Zeit im Freien zu verbringen.
Falls ihr noch einen Kino-Tipp braucht: SChaut euch den neuen Tim Burton an: Sweeney Todd, richtig klasse.
In diesem Sinne: Bis die Tage und schönen Sonntag noch!

Freitag, 1. Februar 2008

Winter in der Meuse


Ja, richtig: hier ist es nicht immer nur ein paar Grad kälter als bei uns zuhause, mittlerweile kommt richtiges Winter-Feeling auf.
Nachdem es Anfang der Woche abends schon mal kurz für zwei Stunden geschneit hatte, ist der Dauerregen, den es hier seit gestern Nachmittag gibt, mittlerweile in Schnee übergegangen....Also passend zu einem Wochenende, an dem wir ausnahmsweise mal fast alle hier bleiben. Bleibt die Frage, ob der Schnee nicht bis heute Abend wieder aufhört und wir das Wochenende genießen können oder ob es weiter schneit. Warum man das Wochenende nicht auch mit Schnee genießen kann? Weil der nicht liegen bleibt, sodass alles einfach nur nass und ungemütlich ist.
Ansonsten ist die Woche über eigentlich nicht wirklich viel passiert, außer dass ich nach mehreren Partien gemerkt habe, dass ich wirklich ein hoffnungsloser Fall bin, was Billard-spielen angeht (da haben auch die gutgemeinten Ratschläge von Anne-So, Damien, Hervé und Guillaume nix gebracht).

Sonntag, 13. Januar 2008

La France deux milles huit

hat sich nicht großartig verändert, will heißen: alles beim Alten.
Die erste Arbeitswoche war recht anstrengend,da ich mich in den zwei Wochen Urlaub wieder sehr gut ans Nichtstun und ans Deutschsprechen gewöhnt hatte.
Doch zum Glück habe ich ja sehr nette Kollegen, sodass ich mich schnell wieder umgestellt hatte.
Mit vier dieser Kollegen aus anderen Abteilungen (Anne-Sophie und Damien aus der Einkaufsabteilung, Guillaume und Hervé aus der Logistikabteilung) war ich dann am Dienstag auch in "La Bohème" in Bar-le-Duc für ein (oder zwei) Feierabenddrinks. Da Damien im Moment auch Deutschunterricht hat, habe ich mich den halben Abend auf deutsch unterhalten, was aber fast schwieriger war, als französisch, da ich mich sehr darauf konzentrieren musste, was er denn sagen will.
Gestern habe ich dann zusammen mit Anne-Sophie den Schlussverkauf, der seit Mittwoch in Frankreich ist, ausgenutzt. Allerdings ist das Angebot an Geschäften, in denen man etwas finden könnte, in Bar auf 3 begrenzt, was uns dennoch nicht davon abgehalten hat, schöne Dinge zu finden.
Für heute ist jetzt wieder relaxen bei blauem Himmel, strahlendem Sonnenschein und eisigen Temperaturen angesagt, bevor es morgen dann wieder weitergeht.
(Hier gibt es eine lustige Werbung, in der eine ganze Stadt versucht, mit Hilfe von allen möglichen Gegenständen die Sonne am aufgehen zu hindern, "ne luttez pas contre le lundi", wäre schön, wenn das funktionieren würde ;-))
Bis demnächst!

Freitag, 4. Januar 2008

Das "letzte" Wochenende in Deutschland

Ja, mein Urlaub ist leider schon fast wieder vorbei, ging viel zu schnell rum...Am Sonntag mach ich mich also wieder auf den Weg in Richtung meinem Lieblings-Kaff ;-)
Wie immer war an Weihnachten natürlich ein Fest nach dem anderen und ich hab (wie so ziemlich jeder zu dieser Jahreszeit, denke ich) mal wieder viel zu viel gegessen....
Nachdem ich an Silvester dann ja doch noch weg war (im schönen Heilbronn), hab ich an meinem Geburtstag dann wirklich üüüüüberhaupt nichts gemacht und mich einfach nur über die vielen E-Mails, SMS, Studivz-Nachrichten und vor allem Telefonanrufe gefreut.
Heute ist dann noch mal feiern angesagt: wie letztes Jahr auch feiern meine Mum und ich heute unsere Geburtstage zusammen. Meine zwei französischen Kollegen, die eigentlich kommen wollten, haben wie erwartet abgesagt(sind halt Sprücheklopfer), das heißt, ich habe nochmal eine Gnadenfrist bekommen, bis ich wieder französisch sprechen muss (das Telefongespräch heute morgen hat mir eigentlich schon wieder gereicht).
Aber noch ein bisschen mehr als 2 Monate und dann bin ich wieder dauerhaft im Ländle, worauf ich mich wirklich sehr freue, wobei Ligny an für sich auch echt gut geworden ist und die Leute dort wirklich nett sind.
Also auf in den Endspurt ;-)
Schönes Wochenende!